In der Ressource „Asset-Typ“ definieren Sie die Kategorien Ihrer Assets – also z. B. Software, Hardware, Daten oder Gebäude – und legen fest, auf welcher Ebene diese in der Strukturanalyse eingeordnet werden.
Diese Einordnung ist entscheidend für die korrekte Modellierung Ihrer Systemlandschaft und beeinflusst direkt, welche Verknüpfungen im System möglich sind.
Was ist ein Asset-Typ?
Ein Asset-Typ beschreibt die Art eines Assets, z. B.:
- Anwendung / Software
- IT-System / Hardware
- Daten
- Dokumente
- Netzwerk
- Raum oder Gebäude
Jeder Asset-Typ gehört zu einer bestimmten Abhängigkeitsebene:
Ebene 0 – Fachliche Ebene
- Prozesse, Daten, Dokumente
- Hier entstehen Informationen
Ebene 1 – Anwendungen / Software
- Systeme, die Daten verarbeiten
Ebene 2 – IT-Systeme / Hardware
- Server, Laptops, Geräte
Ebene 3 – Infrastruktur
- Netzwerke, Räume, Gebäude
Diese Struktur folgt Best Practices aus dem BSI IT-Grundschutz und ist Grundlage für ein ISMS.
Die Ebenen bestimmen, wie Assets verknüpft werden dürfen. Die typische Vorgehensweise des BSI IT-Grundschutzes lautet:
- Prozess → nutzt Informationen
- Informationen → werden verarbeitet in Software
- Software → nutzt Hardware
- Hardware → steht in Raum
- Prozesse → nutzen Software
Die Regel lautet:
Assets dürfen nur auf gleicher oder tieferer Ebene verknüpft werden.
❌ Nicht erlaubt:
- Raum → nutzt Software
- Gebäude → verarbeitet Daten
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